Sich vorher kümmern

Vorsorge

Im Falle dessen, dass man sich nicht mehr selbst um seine Angelegenheiten kümmern oder auch seinen Willen nicht mehr äußern kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten vorzusorgen:

 

Vorsorgevollmacht: Eine Person Ihres Vertrauens wird beauftragt stellvertretend für Sie zu handeln, Entscheidungen zu treffen und Verträge zu schließen. Sie kann entweder umfassend oder nur für einzelne Bereiche gemacht werden und gilt auch nur, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind.

 

Patientenverfügung: Eine Patientenverfügung regelt, welche ärztlichen Maßnahmen Sie zu Ihrer medizinischen Versorgung wünschen und welche Sie ablehnen.

 

Betreuungsverfügung: Eine Betreuungsverfügung ist einer Vorsorgevollmacht ähnlich. Im Gegensatz zur Vorsorgevollmacht, die auf Vertrauen basiert, wird die Einsetzung des Betreuer sowie die Umsetzung des Verfügungsinhalts gerichtlich überwacht.

 

Am PC ausfüllbare Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung finden Sie in unseren Downloadbereich.

Bestattung

Auf Angehörige kommt mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht nur die Trauer, sondern auch viel Arbeit zu. Bei allen Fragen rund um die Beststattung sind die Bestattungsunternehmer oft eine große Hilfe. Aber: Manche Menschen haben genaue Vorstellungen über die eigene Bestattung. Doch oft werden diese Vorstellungen nicht geteilt oder sie sind für die Angehörigen finanziell nicht stemmbar.

 

Eine Bestattungsverfügung ist eine Möglichkeit seine eigenen Vorstellungen festzuhalten. Bestattungsvorsorgeverträge können mit den meisten Bestattern abgeschlossen werden. Dort können alle Einzelheiten der eigenen Bestattung sowie die Grabpflege festgelegt werden. Es kann ein Treuhandkonto oder eine Sterbegeldversicherung für die finanzielle Vorsorge eingerichtet werden. 

 

Allgemein sind die Möglichkeiten nahezu unerschöpflich. Am besten ist ein unverbinliches Gespräch mit einem Bestatter Ihres Vertrauens, um sich ein Bild von den Möglichkeiten zu machen und viele Fragen beantwortet zu bekommen.

 

Eine Checkliste mit dem Thema Bestattung und weiteren Dingen, um die sich auch schon vor dem eigenen Ableben Gedanken machen kann, finden Sie in unserem Downloadbereich.

Verträge, Versicherungen und Finanzen

Im Laufe eines Lebens sammeln sich oftmals viele Verträge, Versicherungen, Wertanlagen und (Alters-)Vorsorgeverträge an, von denen die Angehörigen nicht immer vollumfänglich wissen. Damit unnötiges Suchen vermieden und Dinge ggf. zeitnah abgewickelt werden können/müssen, bietet sich es an, eine Liste mit den wichtigsten Informationen zu erstellen.

 

Schauen Sie dazu auch auf unsere Checkliste im Downloadbereich.

Digitaler Nachlass

Ob soziale Netzwerke, E-Mail, Cloudservice, Streamingdienst, Messenger-Service oder Shopping-Konto... Unser Leben findet immer mehr digital statt und endet meist nicht mit dem Tod.

 

Seit einem Gerichtsurteil von 2018 unterliegt der digitale Nachlass dem deutschen Erbrecht. Somit darf den Erben der Zugang zum digitalen Nachlass nicht verwehrt werden.

 

Die Möglichkeiten seine Angelegenheiten zu regeln sind auch hier vielfältig. Von der notariellen Generalvollmacht über das Testament bis zur Hinterlegung von Zugängen ist vieles möglich. Für Angehörige bedeutet es oft einen großen Aufwand alles digitalen Konten zu kennen/finden, um danach Kontakt zu den jeweiligen Anbietern aufzunehmen. Eine einfache Möglichkeit den bürokratischen Aufwand zu umgehen, ist eine Liste mit allen Konten und Zugängen zu hinterlegen.

 

Die Checkliste im Downloadbereich beinhaltet auch einen Abschnitt zum digitalen Nachlass.

Deutsches Rotes Kreuz Hamburg

Ambulante Soziale Dienste GmbH

Palliativteam Hamburg-Bergedorf

 

Alte Holstenstraße 2

21031 Hamburg

Tel: 040-39 99 57 29

Fax: 040-39 99 57 39

E-Mail: kontakt@palliativteam-bergedorf.de